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12.10.2017, 09:56 Uhr | RZ Kreis Neuwied vom Donnerstag, 12. Oktober 2017, Christina Nover
Einig will Pluspunkte von Neuwied herausarbeiten
OB-Wahl CDU-Kandidat plant, Infrastruktur in Stadtteilen zu stärken
Die Straße „Schöne Aussicht“ trägt ihren Namen aus gutem Grund. Oberhalb von Feldkirchen gelegen, bietet sich von dort ein weiter Blick über das Neuwieder Becken. Der Aussichtspunkt ist einer der Lieblingsplätze von OB-Kandidat Jan Einig, und er ist sich sicher: „Viele waren noch nie hier. Das ist schade. Den Menschen sollte wieder bewusst werden, wie schön Neuwied ist und wie gut man es hier hat“, meint der Bürgermeister.
Neuwied - Sollten die Wähler am kommenden Sonntag bei ihm ihr Kreuzchen machen, will er sich dafür einsetzen, dass die Stadt samt ihrer Stadtteile mehr zusammenwächst und Neuwied ganzheitlich gestärkt wird: „Die Innenstadt, das ist für mich das pulsierende Herz der Stadt, und drum herum liegen die Stadtteile, die sich gegenseitig befruchten“, meint Einig. Die vielen Traditionen und Eigenheiten im Kleinen sollen dabei nicht verloren gehen, doch Einig wünscht sich mehr Vernetzung, mehr Austausch und mehr Identifikation mit der Stadt.

Dem 41-Jährigen ist bewusst, dass er einen Spagat zu bewältigen hat. Einerseits das Zentrum stärken, damit die Menschen aus den Stadtteilen gern in die Innenstadt kommen, anderseits die äußeren Gebiete nicht vernachlässigen. Egal ob in Fahr, Oberbieber oder Engers – überall sollen die Menschen gern leben, wohnen und arbeiten. Erreichen möchte Einig dies vor allem durch eine Verbesserung der Infrastruktur in den Stadtteilen. Grundschulen und Kitas, Turnhallen und Sportplätze nennt er als Beispiele, aber auch Lebensmittelläden.

Einig ist der Meinung, dass die Stadt Neuwied großes Potenzial hat, ihm gefällt die Vielfalt, die Verbindung aus dörflichem und städtischen Charakter mit all seinen Möglichkeiten. Er ist sich sicher: „Wir könnten Touristen bestimmt eine Woche lang bespaßen.“ Er stellt sich mehrtägige Arrangements vor, bei denen auch Angebote aus der Region wie der Geysir in Andernach einbezogen werden könnten.

Aber auch für die Einheimischen müsste ersichtlicher werden, was wo und wann in der Stadt los ist – nicht nur an städtischen Veranstaltungen, sondern auch an Vereinsaktivitäten und anderen Angeboten. Schöne Ecken, seien es romantische Wanderwege, friedliche Weiher oder Aussichtspunkte wie in Feldkirchen, müssten mehr ins Bewusstsein der Bürger gerückt werden. „Ich wünsche mir, dass die Stadt Neuwied wieder positiver wahrgenommen wird – und dafür müssen wir an einigen Stellschrauben drehe“, erklärt Einig.


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