An der geplanten Straßenbaumaßnahme im Neuwieder Rheintalweg zwischen Dammstraße und Germaniastraße wird von den Grundstückseigentümern auch nach der durchgeführten Anliegerversammlung deutliche Kritik geübt.
Vor Ort suchten jetzt die örtlichen CDU-Stadträte Georg Schuhen und Christoph Menzenbach, sowie die stellvertretende Ortsverbandsvorsitzende Jenny Kudrjawzew und Geschäftsführer Martin Monzen das Gespräch mit den Anwohnern.
Diese führten aus, dass ihrer Meinung nach es selbst in der näheren Umgebung und bezogen auf das ganze Stadtgebiet eine Vielzahl von Straßen gäbe, die es deutlich nötiger hätten.
Außerdem waren die Berechnungsgrundlage für den voraussichtlich zu zahlenden Ausbaubeitrag und die ihrer Meinung nach zu geringe städtische Beteiligung weitere Kritikpunkte.
Mit Blick auf den starken Durchgangsverkehr und auch die Buslinienführung über den Rheintalweg halten die Anwohner eine Quote Analog der städtischen Beteiligung bei der Ausbaumaßnahme im Sandkauler Weg für gerechtfertigt.
Schlussendlich dürfe die Tatsache, dass die Stadt den Straßenausbau im Rheintalweg im Rahmen des laufenden Projektes „Soziale Stadt“ priorisiere, weil dafür Landeszuschüsse gewährt würden, an denen die Anlieger allerdings nicht partizipierten, nicht auf ihrem Rücken ausgetragen werden, sind sich die Anlieger einig.
Nach der gemeinsamen Begehung des Straßenabschnittes sagten die CDU-Politiker zu, die gehörten Argumente in die politische Diskussion einzubringen.
Anwohner der Germaniastraße nutzen noch die Gelegenheit um auf die sehr starke Belastung ihrer Straße durch Schwerlastverkehr hinzuweisen.
Auch diese Problematik wollen die CDU Vertreter mit den zuständigen Stellen besprechen.